Liebe Website-Besucher! 

Wer mit uns in Verbindung treten möchte oder Fragen hat, findet hierzu die Möglichkeiten unter "Kontakt".


Hallo, liebe Fahrrad-Freunde!

Das RadHus, unsere Fahrradgarage, bittet freundlich darum, Fahrräder nur nach Rücksprache mit dem

Team des Radhus dort abzustellen. Zudem können nur Räder mit geringem Instandsetzungsbedarf angenommen werden, denn wir sind keine Profis sondern Ehrenamtliche!

Die Ausgabe von Fahrrädern - sofern vorhanden - und die Abgabe von Spenden-Fahrrädern kann gern nach Absprache mit dem Team des Radhus vorgenommen werden. 

Zur Kontaktaufnahme verwenden Sie bitte die E-Mail-Adresse:  radhus-ishg@t-online.de

Eine Kontakterfassung, Mund-Nasen-Schutz (FFP2), Abstand und Desinfektion bleiben für einen Besuch verpflichtend.

 

 

RadHus, Dorfstr. 10, 30916 Isernhagen KB

Öffnungszeit: Dienstag, 15.00 bis 18.00 Uhr


 

Aktueller Stand unserer Aktivitäten - 24.04.22:

 

Inzwischen sind bei uns in Isernhagen rund 350 Geflüchtete aus der Ukraine untergekommen, bis auf die 32 Menschen in der ehemaligen Heinrich-Heller-Schule alle bei privaten Gastgebern. Dank für die Koordination des Wohnraums an Kristin Gallert und Gretha Burchard vom Ukraine-Team!

Die Menschen in der ehemaligen Schule werden von einem hierfür vorübergehend abgestellten Schul-Sozialarbeiter betreut. Er wird von Übersetzerin Alina Sokol aus dem Helfernetzwerk und unser Veranstaltungsteam unterstützt. Mitglieder des Veranstaltungsteams machen hier regelmäßig Besuche (Manuela, Andrea, Beatrice).

Am Karfreitag haben wir für die in der ehemaligen Schule untergebrachten Kinder eine kleine Osteraktion organisiert mit Ostereier-Färben, Bemalen und gemeinsamem Ostereier-Suchen. Die Kinder waren begeistert bei der Sache. Dank an das Veranstaltungsteam!

Am 24.4., zum Ferien-Ende, organisierten und finanzierten wir einen Zoo-Ausflug. Insgesamt 38 Geflüchtete, die in den verschiedenen Ortsteilen untergebracht sind, haben teilgenommen und den Ausflug sehr genossen. Danke an Ulrike Margane vom Ukraine-Team!

Immer Dienstag nachmittags gibt es neuerdings eine Kindergruppe in der ehemaligen Schule, betreut durch Laetitia Hiemann vom Veranstaltungsteam und Beatrix, einer Pädagogin und Therapeutin.

Mittwoch nachmittags haben jeweils 3-5 Kinder bei Familie Pohl in Isernhagen FB die Chance zum Ponyreiten. Herzlichen Dank für dieses nette Angebot, das von Ulrike Margane koordiniert wird!

Mittlerweile konnten wir sensationelle 7 ehrenamtliche Sprachkurse in verschiedenen Ortsteilen in Räumen der Begegnungsstätten und der St. Nikolaj-Kirchengemeinde etablieren. Dank an die engagierten LehrerInnen und Gretha Burchard für die Organisation. Geplant ist, auch mit Bildungsträgern wie VHS über die Einrichtung von Sprachkursen zu sprechen, die ggf. vom HNW finanziert werden.

Mittlerweile konnten vom Radhus bereits 40 Menschen mit Fahrrädern versorgt werden. Allmählich werden die Räder schon wieder knapp und wir würden uns insbesondere über gespendete Kinder-und Damen-Räder freuen. Danke an Ernst Körner und das Radhus-Team!

 

Die „Blau-Gelben Wohnzimmer“ in der St. Mariengemeinde in KB und in der Begegnungsstätte in Altwarmbüchen zum Erfahrungsaustausch untereinander und zum Kennenlernen deutscher UnterstützerInnen werden sehr gut angenommen und machen allen Freude. Am letzten Freitag hat eine Gruppe Ukrainerinnen im Gemeindehaus in KB Borretsch gekocht, die dann gemeinsam verzehrt wurde. Sehr lecker und eine nette Aktion, die nach einer Wiederholung ruft. Vielleicht gibt es künftig1x im Monat eine Kochaktion. Danke an die St. Marien-Kirchengemeinde, die Christophorus-Kirchengemeinde und die Heilig-Kreuz-Gemeinde für die Organisation und Unterstützung!


Eine peinliche und erniedrigende Aktion des Team Zuwanderung der Region Hannover
Am Donnerstag vor Ostern gegen 15 Uhr (also drei Stunden vor Dienstschluss der Gemeinde) erfuhren wir als Helfernetzwerk, dass die Gemeindeverwaltung vom Team Zuwanderung per E-Mail Briefe für einen Großteil der ukrainischen Geflüchteten erhalten hat. In diesen Briefen wurde den Adressat*innen ein Termin genannt, an dem sie auf dem Messegelände Hannover erscheinen sollten, damit Fingerabdrücke genommen und ein Foto gemacht werden kann für eine Identitätsprüfung.
Die in den Schreiben genannten Termine waren für Samstag, Sonntag oder Montag angesetzt. Ja, für dieses Wochenende, also Karsamstag, Ostersonntag und Ostermontag! Allein das war schon ein Unding, für einen Termin nur 2 Tage später einzuladen, an einem Feiertag. 
Natürlich hatte die Gemeindeverwaltung allein keine Chance, die Schreiben den einzelnen Menschen zukommen zu lassen. Mithilfe vieler engagierter Menschen haben trotzdem fast alle Geflüchteten ihre Einladungen rechtzeitig erhalten.
Nun waren viele Geflüchtete am Samstag bei ihrem Termin - und absolut nichts funktionierte. Uns wurde berichtet, dass sie sich trotz extra vorher gemachter Corona Tests (wie im Schreiben gewünscht) vor Ort nochmal testen mussten. Begleiter*innen durften nicht mit. Der Fingerabdruckscanner war defekt und Menschen wurden für Dienstag wieder einbestellt. Das Ganze dauerte mehr als 2 Stunden. Andere berichteten von einer fünfstündigen Wartezeit, mit kleinen Kindern.
Liebe Region Hannover, lieber Steffen Krach, Regionspräsident Steffen Krach - diese Aktion ist eine Frechheit. Dieses absolute Chaos heute auf dem Messegelände hätte verhindert werden können, z.B. indem man Menschen gar nicht erst an einem Donnerstag Nachmittag für Samstag einbestellt, indem man den einzelnen Kommunen hunderte Briefe per Email schickt,  die die Kommunen eigentlich per Post hätten versenden müssen an die Empfänger*innen, was zeitlich gesehen unmöglich war.
Eine absolute Verschwendung von finanziellen sowie personellen Ressourcen und für viele Menschen ein stressiges und erniedrigendes Erlebnis.
#regionhannover #regionspräsident Hannoversche Allgemeine Zeitung / HAZ

 


Der Krieg in der Ukraine dauert mittlerweile über 50 Tage an. Mehr als 350 Menschen aus der Ukraine haben in Isernhagen Zuflucht gesucht und gefunden. Die allermeisten von ihnen sind bei Privatpersonen untergebracht worden.

Das "Team Ukraine" des Helfernetzwerks sowie dutzende weitere Helferinnen und Helfer kümmern sich täglich und zu jeder Tages- und Nachtzeit um die Geflüchteten. 
Wir 
🏠 vermitteln Wohnraum
📝 helfen bei der Registrierung und weiteren Behördengängen
🫂 organisieren Angebote zum Austausch zwischen Geflüchteten
👩‍🏫 organisieren Sprachkurse
👧🏽 bieten Angebote für Kinder
🤰begleiten Schwangere
👕 verteilen Spenden
🗣 liefern Informationen über What's App Gruppen und einen ständig aktuellen Leitfaden 
👥 stehen stets als Ansprechpartnerinnen und -partner bereit.
Dabei arbeiten wir mit den Kirchengemeinden in Isernhagen, mit den Vereinen, mit den privaten Wohnraumanbietenden und mit der Gemeindeverwaltung zusammen.
Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über eure Hilfsangebote und ganz besonders über Wohnraumangebote. Denn es werden noch weitere Menschen kommen und auch diesen wollen wir in dieser schrecklichen Zeit ein sicheres Zuhause geben. 
Meldet euch gern beim Helfernetzwerk - wenn ihr Hilfe anbieten könnt ebenso wie wenn ihr Hilfe braucht.
Zusammen sind wir stärker!💙💛

Aktueller Stand unserer Aktivitäten - 11.04.22:

In der Heinrich-Heller-Schule wurden von der Gemeinde am 29.03.22 auf Zuweisung aus dem Aufnahmezentrum Messegelände 33 ukrainische Geflüchtete durch die Gemeinde einquartiert. Der Start verlief dort ziemlich holprig und die Gruppe, in der es einige offensichtlich traumatisierte Menschen gibt, war anfänglich sehr verunsichert. Erst nachdem uns der zuständige Betreuer der Unterkunft am 30.03. abends um Hilfe rief und das HNW sich sofort am nächsten Tag vor Ort mit ihm getroffen hat, ging es für die Menschen bergauf. Alina, als Dolmetscherin, wurde schnell zur großen Stütze für uns und „Mutter“ der Gruppe, ein Spielzimmer für die Kinder wurde eingerichtet, regelmäßige Besuche durch uns haben sich etabliert. Das Problem mit der nur wenige Stunden tagsüber angeschalteten Heizung konnte durch einen Anruf von uns beim Diensthabenden des Amts für Liegenschaften am 02.04. auch sehr schnell gelöst werden – gut, dass wir eine Notfallnummer hatten! Das nächste Drama ereignete sich am 02./03.04., als sich dort eine Gruppe Jugendlicher Zutritt verschaffte und im Gebäude herumgelaufen ist, von außen einige Wände und Scheiben beschmiert und mit Taschenlampen in die Zimmer geleuchtet hat. Verständlicherweise waren die Menschen erneut verunsichert, ist es doch für traumatisierte Menschen das Wichtigste, sich sicher fühlen zu können. Da war es gut, dass das Helfernetzwerk und der Betreuer von der Gemeinde sowie Bürgermeister Mithöfer schnell zur Stelle waren, um den Menschen zu zeigen, dass sie nicht allein sind. Inzwischen gibt es dort für die Nachtstunden einen Sicherheitsdienst.

Mit Stand vom 05.04. sind in Isernhagen bisher 310 ukrainische Geflüchtete aufgenommen worden. Der Löwenanteil der Menschen ist in privaten Unterkünften untergekommen, die zu einem erheblichen Teil das Helfernetzwerk beschafft hatte. Wir unterstützen die Gastgeber und die Geflüchteten mit Rat und Tat. Dazu haben wir einen Leitfaden entworfen, der ständig aktualisiert und auch auf russisch übersetzt wird. Überhaupt ist es fantastisch, dass uns mehrere tolle Menschen als Übersetzer unterstützen!

Eine Anzahl niederschwellige Sprachkurse sind in den verschiedenen Isernhagen-Ortsteilen angelaufen, in einem Kurs sind auch 2 Geflüchtete aus Kolumbien untergekommen, die in der Seestraße leben. Koordiniert werden die Sprachkurse für das Helfernetzwerk durch Gretha Burchard (gretha.burchard@gmail.com). Bei ihr können sich gerne Menschen melden, die ehrenamtlichen Deutschunterricht erteilen möchten. Besonders gesucht werden Lehrer für die BewohnerInnen der Seestraße, aber auch MitbürgerInnen, die einmal etwas mit Geflüchteten unternehmen möchten oder die regelmäßig mit den Kindern spielen möchten (Bitte melden unter: helfernetzwerk-isernhagen@web.de)

Das „Radhus“ konnte dank der guten Fahrradspenden, die wir Anfang des Jahres von den Isernhagenern erhalten haben, bereits viele der neu Angekommenen mit Fahrrädern versorgen.

Die Kirchengemeinden St. Marien, St.Christophorus und Heilig-Kreuz organisierten in KB in ihrem Gemeindehaus und in der Begegnungsstätte AWB jeweils „Blau-Gelbe Wohnzimmer“, um den Geflüchteten die Chance zu geben, sich zu treffen und Erfahrungen auszutauschen. Das unterstützt unser Veranstaltungsteam, indem auch vom HNW möglichst immer jemand dabei ist, um Fragen zu beantworten. Auch Übersetzerinnen versuchen wir für diese Termine bereitzustellen. Sonst muss es mit Handy-Übersetzer gehen.

Ein erstes Ponyreiten für Kinder konnte am 6.4. stattfinden und war ein großer Erfolg.

Die Ukraine-Gruppe des HNW hat in kürzester Zeit eine richtig tolle Infrastruktur aufgebaut und sich prima strukturiert.

Aber auch die übrigen, in Isernhagen untergebrachten geflüchteten Menschen dürfen wir nicht vergessen. Eine WhatsApp-Info-Gruppe des Helfernetzwerks informiert die Menschen über aktuelle Neuigkeiten und Spendenangebote und gibt immer wieder Tipps. In der Gemeinschaftseinrichtung Seestr. sind 74 Menschen verschiedenster Nationen untergebracht und würden gern auch Unterstützung beim Deutsch-Lernen, Angebote für die Kinder und Besuche erhalten. Mit Frau Süyür vom „Förderverein Chancengleichheit“ ist eine Zusammenarbeit bei ehrenamtlich angebotenen Deutschkursen in der Seestr. geplant. Hierzu warten wir noch auf Informationen der Sozialarbeiterin in der Einrichtung über den genauen Bedarf, Wissensstand, Alphabetisierung, Corona-Impfstatus etc.

Nachdem es immer wieder Irritationen zwischen uns und der Gemeindeverwaltung gegeben hat und wir am 03.04. dem Bürgermeister eine sehr deutliche Mail geschrieben hatten, stellte dieser uns eine Art „Schnittstelle“ zur Klärung von Unstimmigkeiten, gegenseitige Information und zur besseren Zusammenarbeit zur Verfügung. Wir hoffen, dass sich dadurch die Reibungsverluste minimieren lassen. 


 

Information über die Aktivitäten des Helfernetzwerks zum Thema Ukraine

 

06.03.2022:

Das Helfernetzwerk bereitet sich auf die Aufnahme von geflüchteten Ukrainern in Isernhagen vor, sei es, dass diese privat einreisen, sei es, dass sie von den Landesaufnahme-Einrichtungen zugewiesen werden.

Dafür haben wir eine Gruppe „Ukraine“ gebildet, die die Informationen, Kontakte und Hilfsangebote bündelt. Wir sind vernetzt mit der Gemeinde Isernhagen, der Beratungsstelle Grata, den ortsansässigen Kirchengemeinden und dem Verein Ukrainischer Verein Niedersachsen e.V. sowie der ukrainischen Kirchengemeinde St. Wolodymyr in Misburg. 

Wie kann man dem Helfernetzwerk helfen?

Wir freuen uns über jedes Unterbringungsangebot für die eintreffenden Menschen, auch wenn es nur vorübergehend ist.

Wir benötigen Menschen, die russisch oder ukrainisch sprechen und beim Übersetzen im Umgang mit uns Helfern, aber auch mit Behörden, Ärzten etc. helfen können. Hier haben wir erfreulicherweise auch schon einige nette Rückmeldungen bekommen.

Menschen, die sich vorstellen können, die Betreuung einer Familie oder auch einer Einzelperson als „Pate oder Patin“ zu übernehmen, sind sehr willkommen.

Lehrer oder Menschen, die erste Deutschkenntnisse vermitteln können, wären auch eine tolle Unterstützung.

Wir suchen auch Psychologen, die bei akuten seelischen Krisen helfen könnten.

Kontakt bitte über: helfernetzwerk-isernhagen@web.de 


Aktuell erreichen uns viele Fragen bezüglich der Ereignisse in der Ukraine. Dazu jetzt nur so viel: Wir behalten die Lage genau im Blick und werden im Rahmen unserer Möglichkeiten zügig reagieren können, wenn unser Engagement und Hilfe gefragt sind. Wie das dann genau aussehen muss, werden wir nach dem dann aktuellen Sachstand einschätzen können und kommunizieren. Für allgemeine Auskünfte zur Situation von Flüchtlingen aus der Ukraine empfehlen wir die Informationen des Flüchtlingsrats Niedersachsen:
https://www.nds-fluerat.org/52256/aktuelles/ukraine-aktuelle-informationen/


Hallo, liebe Freunde!

Das RadHus, unsere Fahrradgarage, hat wieder geöffnet.

Die Ausgabe von Fahrrädern - sofern vorhanden - und die Abgabe von Spenden-Fahrrädern mit geringem

Instandsetzungsbedarf kann gern nach Absprache mit dem Team des Radhus vorgenommen werden. 

Zur Kontaktaufnahme verwenden Sie bitte die E-Mail-Adresse: 

radhus-ishg@t-online.de

Eine Kontakterfassung, Mund-Nasen-Schutz (FFP2), Abstand und Desinfektion bleiben für einen Besuch verpflichtend.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

 

RadHus, Dorfstr. 10, 30916 Isernhagen KB

Öffnungszeit: Dienstag, 15.00 bis 18.00 Uhr


Es rollt wieder!

Das Helfernetzwerk freut sich über viele gespendete Fahrräder.

 

Seit Monaten hatte das RadHus, die ehrenamtliche betriebene Fahrradwerkstatt unseres Helfernetzwerks Isernhagen, ein großes Problem. Die Garage war fast leer, es gab nicht mehr genug Räder für alle, die wir gern mobil gemacht hätten.

Ein sympathischer Artikel in der HAZ + NP Isernhagen vom 3. Januar 2022 brachte die Wende. Plötzlich stand das Telefon nicht mehr still, und jede Menge Mails gingen beim Helfernetzwerk ein, mit wundervollen Spendenangeboten aus der Bevölkerung. 

Dafür noch einmal ganz herzlichen Dank, an die Redaktion der HAZ + NP Isernhagen für den Artikel und an all die vielen Spenderinnen und Spender, die daraufhin großzügig geholfen haben.

 

Das Team des RadHus unter der Leitung von Dr. Ernst Körner, der alle Spendenangebote sammelte und koordinierte, startete schon wenige Tage später zu einer ganztägigen Rundreise durch die nordöstliche Region Hannover. Ernst Körner und Peter Schiermannn, unterstützt von Ulf Preuschoff, besuchten ca. 20 Haushalte und konnten dort 30 Fahrräder als Spenden in Empfang nehmen und zum RadHus nach Isernhaben KB bringen. 

Damit nicht genug. Schon vor der Rundfahrt, die mit Hilfe eines geräumigen Transporters problemlos und sicher bewältigt werden konnte, hatten viele freundliche Spender ihre Räder persönlich im RadHus abgegeben.

Die Fahrräder werden in den nächsten Wochen von Ernst Körner, Ulf Preuschoff und den weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitern des RadHus in einen verkehrssicheren Zustand versetzt und stehen damit ab Frühjahr zur Ausgabe an Geflüchtete und Bedürftige bereit. 

An dieser Stelle nochmals ein großer Dank an alle Spender, die sich infolge des Aufrufes in großer Zahl telefonisch oder per Mail bei uns gemeldet haben!

Dank auch an die Firma Gastro Service Hannover aus Kirchhorst, die uns kostenlos ihren Transporter zur Verfügung stellte sowie an die Firma AXA Stenmann Deutschland, die einem Spendenaufruf des Helfernetzwerkes Isernhagen gefolgt ist und dem RadHus 30 hochwertige Fahrradschlösser gespendet hat.

Damit sollte einer sicheren und sorgenfreien Fahrt ins neue Jahr nichts mehr im Wege stehen.



Liebe Freunde des Helfernetzwerks,

am Wochenende haben fleißige Hände unseren Treffpunkt im Zentrum von Altwarmbüchen leergeräumt. Das Foto zeigt den Moment, als der letzte Stuhl hinausgetragen wurde. Auf Wunsch der Gemeinde Isernhagen, die den Raum nun selbst benötigt, mussten wir leider umziehen.

Wir können uns dankbar vom Treffpunkt verabschieden. 🙏🏽

Er hat uns immer einen Raum für Begegnungen geboten, hat wöchentliche Beratungen und Aktivitäten ermöglicht und seit Jahren viele gute Teamtreffen an dem großen Tisch ermöglicht.

Jetzt freuen wir uns auf die ersten möglichen Treffen in den neuen Räumlichkeiten der Begegnungsstätte Altwarmbüchen, An der Riehe und sind gespannt, wann es endlich mit unserer Planung wieder losgehen darf.

Wenn sich die Türen wieder für alle öffnen dürfen, geben wir das natürlich bekannt. Bleibt gesund, auf baldiges Wiedersehen im neuen Treff!


Region Hannover – Leicht erklärt

Neue Broschüre bietet Informationen über die Region Hannover in Leichter Sprache 

 

Region Hannover. Was ist die Region Hannover? Wie arbeitet die Verwaltung und wie kann man in der Politik mitbestimmen? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet die neue die Broschüre „Region Hannover – Leicht erklärt“, die jetzt erschienen ist und ab sofort per E-Mail an die Adresse PolitischeBildung@region-hannover.de bestellt werden kann. Die Broschüre richtet sich vorrangig an Menschen, die Schwierigkeiten mit längeren und komplexen Texten haben oder die deutsche Sprache erst lernen. „Politische Bildung darf nicht an den Lesekompetenzen scheitern“, sagt Regionspräsident Hauke Jagau. „Die Broschüre erklärt sehr kompakt, Struktur und Aufgaben der Region Hannover.“

 

Auf 40 Seiten bietet die Broschüre Informationen zu Lage und Aufbau der Region Hannover, zur Regionsverwaltung und ihren Aufgaben und zu den politischen Gremien. Außerdem stellt sie Möglichkeiten der politischen Mitbestimmung vor. So wird genau der Weg von einer Idee bis zum politischen Beschluss beschrieben. Auch die Rolle der Fachausschüsse und des Regionsausschusses werden erläutert. Die Broschüre erklärt zudem die doppelte Funktion des Regionspräsidenten - als oberster Repräsentant der Region und Chef der Verwaltung. Der Erzähltest besteht aus kurzen Sätzen. Zahlen und wichtige Informationen sind farblich hervorgehoben. Farbige Illustrationen transportieren die Informationen noch einmal auf einer bildlichen Ebene.

 

Die Broschüre steht auch im Internet unter www.hannover.de/politische-bildung zum Download zur Verfügung. Informationen und Neuigkeiten in Leichter Sprache sind zudem auf www.hannover.de unter dem Icon „Leichte Sprache“ zu finden.


Die Kunstausstellung des Malers und Bildhauers Fady Elachkar im Treffpunkt wird verlängert!

 

Wer es in den vergangenen drei Tagen nicht geschafft hat, die Ausstellung des syrischen Malers und Bildhauers Fady Elachkar in Altwarmbüchen zu besichtigen, hat dazu jetzt noch länger Gelegenheit:

Die Ausstellung läuft noch die ganze Woche, von Montag, 26.10. bis Freitag, 30.10.2020, jeweils von  14 bis !8 Uhr.
Der Künstler wird anwesend sein.

 

 

„Fady Elachkar hat unseren Treffpunkt mit einfachen, aber wirkungsvollen Mitteln in eine Galerie verwandelt.
Da wir dort aktuell Corona-bedingt weder Kurse noch Gruppenaktivitäten im gewohnten Umfang veranstalten können, haben wir ihn gebeten, die Bilder hängen zu lassen und uns noch etwas länger den Zugang zu seinen Werken zu ermöglichen“, sagt Barbara Schindewolf-Lensch, die Projektleiterin des Helfernetzwerks Isernhagen.

 

Eine Gelegenheit, die Kunstinteressierte sich nicht entgehen lassen sollten. Fady Elachkar, der hierzulande noch recht unbekannt ist, genießt im Nahen und Mittleren Osten sowie in China und den USA, wo er ebenfalls gearbeitet hat, hohes Ansehen und einen großen Bekanntheitsgrad, insbesondere durch seine Statuen, Plastiken und Steinmetzarbeiten.

 


Veranstaltungstipp des Helfernetzwerks Isernhagen

 

Kunstausstellung im „Treffpunkt“ – Werke von Fady Elachkar

 

Wo?

Im Treffpunkt, dem Raum des Helfernetzwerks in Altwarmbüchen-Zentrum, 

Bothfelder Straße, nach Durchgang der Passage zwischen Sparkasse und Apotheke 

Wann? 

Donnerstag, 22. Oktober und Freitag, 23. Oktober 2020, von 14 bis 18 Uhr     

Samstag, 24. Oktober 2020, von 10 bis 18 Uhr

-------------------------------------------------------------

Wenn Kunst zum Leben gehört

Als der syrische Maler und Bildhauer Fady Elachkar (51) in diesem Sommer mit seiner Familie, der Ehefrau, drei Töchtern und einem Sohn, nach Isernhagen kam, sagte er zu einem der Sozialarbeiter in der Unterkunft Seestraße:

„Ich muss nicht viel essen, aber ich brauche meine Kunst“.

Das Helfernetzwerk Isernhagen hatte für die Bedürfnisse des Künstlers volles Verständnis und ermöglichte ihm, im Treffpunkt, dem Gemeinschaftsraum des Helfernetzwerks im Zentrum von Altwarmbüchen, seine Staffelei aufzustellen und dort zu malen.

Seitdem ist eine Vielzahl von Gemälden entstanden, die nun erstmals der Öffentlichkeit im Rahmen einer kleinen Ausstellung vorgestellt werden.

 

Helfernetzwerk-Projektleiterin Barbara Schindewolf-Lensch kündigt an:

„Wir haben mit der Region Hannover die Corona-bedingten Vorgaben abgesprochen, an die wir uns selbstverständlich halten werden. Die Bilder sind im Treffpunkt zu sehen, mit kontrolliertem Zugang. Im Freien, vor der Treffpunkt-Tür, möchten wir Kaffee und Kuchen, Getränke und ein kleines Rahmenprogramm anbieten, eventuell mit arabischer Live-Musik – sofern das Wetter mitspielt.“

Der Künstler und die Mitglieder des Helfernetzwerks freuen sich auf kunstinteressierte BesucherInnen und bitten darum, die Ausstellung in den Medien anzukündigen.

 

Einige Angaben zur Person des Künstlers:

Fady Elachkar stammt aus der Stadt Suweida in Süd-Syrien. Seine ersten Lebensjahre verbrachte er in Venezuela, wo seine Eltern damals lebten und arbeiteten, bevor sie nach Syrien zurückkehrten.  

Er studierte mit dem Schwerpunkt Bildhauerei am Institut für Angewandte Kunst in Damaskus und hat im Laufe seines Berufslebens an zahlreichen Kunstausstellungen in Syrien, und den Nachbarländern teilgenommen.

Seine Werke, vor allem Skulpturen, und Steinmetzarbeiten, entstanden in Syrien, im Libanon, Jordanien, Saudi-Arabien, VAE, China, Hongkong und den USA. 

So hat Fady Elachkar umfangreiche Stein-Dekorationen im Palast von König Abdullah in Amman/Jordanien ausgeführt. 

Noch ein Hinweis:

Fady Elachkar ist sehr dankbar für die Möglichkeit, in Altwarmbüchen malen zu können.

Sein Herz schlägt jedoch noch stärker für die Bildhauerei. Sein größter Wunsch ist daher ein Atelier, eine Halle oder ein anderer geeigneter Raum, in dem er große Steinblöcke mit schwerem Gerät bearbeiten kann, ohne die Nachbarschaft mit Lärm und Staub zu belästigen.

 

Foto (Quelle HNW): 

Fady Elachkar mit seiner ältesten Tochter Yara


Masken, Masken...die HNW-Nähgruppe näht weiter mit Hochdruck!
Das Pflegezentrum Grote in Altwarmbüchen hat um Nachschub gebeten und heute weitere Masken von uns erhalten. Auch Pastor Henkmann von der St. Marienkirche in Isernhagen KB bat um Masken und ist jetzt gut ausgestattet, falls Gottesdienstbesucher ohne Maske in die Kirche kommen. Vielen Dank an alle Masken-Abnehmer, die dem Helfernetzwerk Spenden zur Deckung der Materialkosten zukommen lassen. Nähgruppen-Leiterin Silke von Tippelskirch sagt: "Wir sind weiterhin fleißig. Wer noch Masken benötigt, kann sich gern an uns wenden."

Anfragen bitte an die Mailadresse des Helfernetzwerks: helfernetzwerk-isernhagen@web.de


Maskenpflicht - unsere Helfernetzwerk-Nähgruppe war fleißig und hat Masken genäht. Das sorgfältig ausgetüftelte Schnittmuster stammt von Projektleiterin Silke von Tippelskirch. Zouzan, Hazima und Jinda haben jeder eine HNW-Nähmaschine mit nach Hause mitgenommen und genäht.
"Wir wollen helfen und der Gesellschaft etwas zurückgeben", sagen die drei geflüchteten Frauen. Jetzt haben sie ca. 50 Masken dem Team des Pflegedienstes Grote in Altwarmbüchen übergeben. Der Pflegedienst hat gerade sein Beratungsbüro in der Nachbarschaft unseres Treffpunkts wieder eröffnet.
Die Masken können dort von allen Menschen mitgenommen werden, die sie benötigen, gern gegen eine Spende für das Helfernetzwerk, um die Materialkosten zu decken.

Liebe Freunde, leider sind ja im Moment alle Aktivitäten des Helfernetzwerks geschlossen. Einen Wochenplan schicken wir deswegen auch diese Woche nicht herum.
Aber wir sind da, und wenn Ihr Sorgen oder Fragen habt, schickt eine E-Mail an: helfernetzwerk-isernhagen@web.de
Dann versuchen wir gemeinsam, euch zu unterstützen. 

"Stayhome" kann schwierig werden.
Falls es Probleme geben sollte - hier sind einige wichtige Telefonnummern. 
Haltet durch, seid lieb zueinander und bleibt gesund!