Philipp Neessen ist Ortsbürgermeister in  Altwarmbüchen und Vorsitzender des Helfernetzwerks Isernhagen e.V.:

 

„Warum sollte ich Flüchtlingen helfen?

fragen sich viele Isernhagener  Bürger.  Die meisten nennen Gründe wie "meine Eltern/ich selbst bin als Flüchtling hier aufgenommen worden", oder "mir tun die Leute leid, die muss man unterstützen". Andere sehen eine Gelegenheit, berufliches und gesellschaftliches Wissen weiterzugeben. Alleinstehenden oder Paaren ohne Kinder  bietet der Kontakt zu Geflüchteten häufig eine Möglichkeit, wieder mit einer Familie in  Berührung zu kommen. Selbständigen/Unternehmensinhabern könnte es gelingen, künftige Mitarbeiter kennenzulernen, Sportler, Parteien,  Vereine finden neue Mitglieder.                         Ich persönlich meine:  soziales Engagement  ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält“.

 

Wobei können Sie uns unterstützen?

Deutsch lernen

Sprechen, Lesen, Schreiben – das sind die Grundvoraussetzungen  für  ein erfolgreiches Miteinander.
Es wird benötigt:

  • Ehrenamtliche Unterstützung beim Deutschlernen für Erwachsene im „Treffpunkt“ Altwarmbüchen und anderen Begegnungsstätten.

Informationen:

Claudia Wittweg, claudia.wittweg@bwfirmengruppe.de

Heidelore Lehners , heidelore.lehners@htp-tel.de

 


Familienbetreuung

Zugegebenermaßen zeitintensiv, aber auch mit enormem Gewinn auf sozialer Ebene.
Zu sehen, wie eine Familie langsam aus ihrem Schneckenhaus herauskommt, ihre ersten Schritte geht und schließlich den Weg in die Gesellschaft findet und bei all dem dabei zu sein, entschädigt einen für alle Mühen.
Nein, das klappt nicht immer. Aber doch in den meisten Fällen.

Informationen:
Barbara Schindewolf-Lensch, b.schindewolf@web.de, Mobil 0160 4453552
Silke von Tippelskirch, tippelskirch.family@t-online.de



…nicht an Flüchtlinge! (Wohnungssuche)


Das ist die stereotype Antwort nahezu aller Vermieter von geeigneten Wohnungen für Flüchtlinge. Man befürchtet lästige Bürokratie mit dem Jobcenter – das in der Regel die Warmmiete bezahlt – oder dass viele Kinder die Hausgemeinschaft stören könnten. Dazu kommt: Wohnungen mit 4 und mehr Zimmer sind selten.

Gesucht wird jemand, der es gewohnt ist, nicht schnell aufzugeben und Lust hat, sich diesem wichtigen Thema zu widmen.

Wir könnten uns auch vorstellen, dass hier mehrere Helfer zusammenarbeiten, denn es kann ganz schön mühsam und leider auch frustrierend sein. Und im Team arbeitet es sich immer viel besser!
Bitte helfen Sie uns, denn Wohnungssuche ist ein ganz zentrales Thema für die Integration der Geflüchteten!

Informationen:
Barbara Schindewolf-Lensch, b.schindewolf@web.de, Mobil 0160 4453552


Mutter & Kind

Es gibt einige Mütter, die keine Möglichkeit haben, an Deutschkursen teilzunehmen, weil sie Kinder betreuen.

Wir bieten auch Mutter-Kind-Kurse an.

Hier können sich ehrenamtliche HelferInnnen ganz einfach einbringen und unterstützen.

Informationen: 
Silvia Klaus, silvia.klaus@freenet.de, 
Barbara Schindewolf-Lensch , b.schindewolf@web.de

 


Was kann ich werden? Jugendliche in der Berufsfindung und Ausbildung

Soll ich einen einfachen Helferjob annehmen? Oder eine Ausbildung absolvieren und später richtig Geld verdienen? Wer möchte Jugendliche bei der Berufsvorbereitung beraten, Wege aufzeigen, Kontakte knüpfen?

 

Informationen:
Bernward Hartje, bernward.hartje@t-online.de


Erwachsene in das Berufsleben integrieren

Integration ist ein langer Prozess für Flüchtlinge. Er beginnt mit dem Lernen von Deutsch in Wort und Schrift  und wird beschleunigt  mit  der Annahme eines Jobs und dem Finden einer eigenen Wohnung. Welchen Job möchte ich? Welche Qualifikation muss ich für ihn mitbringen? Wie kann ich diese Qualifikation erreichen? Wie und wo kann ich mich bewerben – auf eine Praktikums-, Ausbildungs- oder Arbeitsstelle?

Gefragt sind Personen, die sich ein wenig mit dem Arbeitsmarkt auskennen.

Informationen:
bernward.hartje@t-online.de


Interkulturelle Begegnungsstätte "Treffpunkt" am Rathaus Altwarmbüchen

Wir haben hier bereits viele Angebote, (siehe auch "Aktuelles"), freuen uns aber immer über Ideen / Anregungen, wie man Flüchtlinge unterstützen oder Flüchtlinge und Einheimische zusammenbringen kann.
Das macht Spaß und braucht immer Helfer.

Verantwortlicher für den Treffpunkt: Bernard Heuberg, b.heuberg@hotmail.de

 

 

Kümmern um Schule, Familien, Nachhilfe

Sprachlernklassen oder Förderklassen sind in den Schulen abgeschafft. Mitkommen im Unterricht  für viele Flüchtlingskinder ein großes Problem.  Wir suchen Ehrenamtliche – gerne ehemalige LehrerInnen oder ErzieherInnen – die Kontakte zu Schule aufbauen, Nachhilfe geben oder organisieren und vor allem die Schulferien zum Aufarbeiten von „nicht Verstandenem“ nutzen.

 

Informationen: Bernard Heuberg, b.heuberg@hotmail.de
Claudia Wittweg, claudia.wittweg@bwfirmengruppe.de

RadHus Fahrradgarage

Wer technisches Geschick besitzt, Freude am Schrauben und Werkeln hat und gern Fahrräder instand setzen und Bedürftigen zukommen lassen möchte, ist hier herzlich willkommen.

 

Kontakt: radhus-ishg@t-online.de



Frauen in der Familie / Gleichberechtigung

Die Rolle der Frau in Familie und Gesellschaft unterscheidet sich stark  von denen in der Heimat der Geflüchteten.  Wir wollen den Frauen helfen, gleichberechtigt  zu lernen, sich ausbilden zu lassen und Berufe zu ergreifen.
Wie das mit Ihrer Hilfe gehen könnte? Wir sehen da einige Möglichkeiten...bitte sprechen Sie uns an.

Informationen:
Silvia Klaus, silvia.klaus@freenet.de, 
Barbara Schindewolf-Lensch, b.schindewolf@web.de


Veranstaltungsteam

Unser Veranstaltungsteam, (siehe auch "Was ist das Helfernetzwerk?"), kümmert sich um große und kleine Aktionen, die Integration und Kommunikation fördern - mit viel Kreativität und Spaß!

Informationen:
Beatrice van den Boom, tricevdb@yahoo.de

 

 

Informationen auch jederzeit über unser Kontaktformular!